Venus tritt in den Schützen ein
Venus tritt in den Schützen ein
30. PST 12:14 UHR / 1. AEDT 7:14 UHR
Die Venus tritt in den Schützen ein, wo sie die nächsten drei Wochen verweilen wird. Die Sonne und der Mars befinden sich bereits in diesem Zeichen und verleihen eine Mangelhaftigkeit im Umgang mit Patienten sowie eine Direktheit, die an Aggressivität grenzen kann. Wir sind in diesem feurigen Terrain buchstäblich Hitzköpfe. Bewaffnet mit unseren Moralvorstellungen und entschlossen, für unsere Prinzipien zu kämpfen, riskieren wir, alternative Ansichten reflexartig abzulehnen, selbst wenn wir versuchen, sie zu entdecken. Der Eintritt der Venus bietet einen Kontrapunkt: Einmal in den Schuhen eines anderen zu gehen, wird unser Argument informierter machen. Und wenn sich unsere Meinungen dabei ändern, umso besser, denn das ist das Zeichen für persönliches Wachstum, Expansion und Weisheit.
Venus im Schützen schlägt einen gemäßigten Ton an. Sie bietet Heiterkeit und Enthusiasmus. Sie bewahrt die Schütze-Spontaneität, während sie uns ermöglicht, die moralische Empörung und das Drama des Schützen zugunsten von lustigen, entspannten Austauschen zu umgehen. Jetzt lernen wir, dass Liebe nicht so *ernst* sein muss. Anziehung und Zuneigung sollten dem Moment treu sein, und der Ton des Moments entwickelt sich ständig weiter. In unserem Wunsch nach Enthusiasmus und Inspiration fühlen wir uns zu Liebenden hingezogen, die unsere Nebenabenteuer teilen möchten, die unseren Geist für neue Betrachtungsweisen der Welt öffnen können.
Weigert euch in den kommenden Wochen, euer Herz einzusperren! Weigert euch, euch von der Beziehungsdefinition eines anderen einschränken zu lassen. Tatsächlich kann es vorzuziehen sein, allein zu sein oder das Feld zu beackern, statt sich zu binden. Eine Bindung kann jedoch ebenso befreiend sein, wenn das Zusammenkommen keine Opferung der Individualität oder Mobilität erfordert. Was romantische Freiheit bedeutet, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Venus im Schützen bietet Raum für diese Variabilität der Erfahrung.
Verfasst von Nyssa Grazda