Neptun-Widder-Verschiebung: Verkörperte Vision
Neptun Widder-Verschiebung: Verkörperte Vision
Eine neue Ära beginnt.
Die Schleier verdünnen sich, nicht zum Traum, sondern zur Tat.
Nach 14 Jahren des Schwimmens durch die endlosen Gezeiten der Fische, diffus, sich auflösend, formlos, erhebt sich Neptun nun aus dem Ozean, triefend vor Visionen, und tritt ins Feuer.
Neptun im Widder ist der entzündete Geist.
Der Traum schwebt nicht mehr, sondern brennt.
Nicht länger passiv, sondern vorwärtsdrängend, Geist zuerst, ins Unbekannte.
Wo Fische das Selbst in das Kollektiv verschwimmen ließen, zündet Widder ein Streichholz an und beansprucht es zurück. Dies ist die Auflösung der Illusion durch Feuer. Das Enttarnen falscher Identitäten. Das Verbrennen geliehener Träume und die Wiedergeburt von etwas Rohem, Heiligem und ganz Unserem.
Wir treten in eine Zeit ein, in der spirituelle Ideale danach flehen, verkörpert zu werden.
Wo Mitgefühl zu Mut wird.
Wo Vision zu Bewegung wird.
Wo heilige Wut zu einer Kraft der Heilung wird.
Dies ist keine Zeit für passives Treibenlassen.
Dies ist der Puls einer neuen Mythologie.
Die Herbeirufung der Seele als Krieger.
Der Mystiker mit Rückgrat. Der Künstler mit einem Schwert. Der Heiler, der es wagt zu führen.
Doch mit diesem Feuer kommt Verantwortung.
Der Schatten ist genauso lebendig, Illusion nun in Gerechtigkeit gehüllt, Ego als Sinn getarnt. Wir müssen den Unterschied zwischen göttlicher Aktion und Reaktion, zwischen Seele und Selbstwichtigkeit erkennen.
Denn Neptun träumt. Und Widder tut.
Und wenn Traum und Tat nicht übereinstimmen, brennen wir aus, bevor wir beginnen.
Dies ist das Feuer der Transmutation.
Der Traum, durch Handeln wiedergeboren.
Der Ozean, der lernt, sich als Flamme zu bewegen.
Wir stehen an der Schwelle.
Neuer Geschichten, neuer Bewegungen, neuer Mythen, die nicht nur geerbt, sondern auch geschmiedet werden.
Möge dies der Anfang sein
des klarsichtigen Träumens,
und des mutigen Werdens.
– k